Zahnfleischentzündungen pflanzlich behandeln

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass gesunde Zähne und eine intakte Mundflora nicht nur einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität haben, sondern auch positiv zur allgemeinen Gesundheit beitragen. Sind Erkranken in der Mundhöhle bzw. den Zähnen oder Zahnzwischenräumen vorhanden, kann das zu ernsten Folgeerkrankungen führen, die nicht nur in Form von Zahnfleischrückgang und Knochenschwund enden. Solche Folgeerkrankungen wären zum Beispiel die Lungenentzündung oder gar Krebs. Gelangen die Bakterien aus dem Mund eventuell noch in den Blutkreis, kann sogar eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entstehen.

Die Ernährung – die Basis einer ordentlichen Mundgesundheit

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Was sind Aphthen und warum entstehen sie?

Aphthen sind kleine blasenartige Entzündungen, die hauptsächlich im Bereich der Mundhöhle, der Zunge, des Gaumens oder am Zahnfleisch auftreten und nach einigen Tage, manchmal auch Wochen wieder verschwinden. Die schmerzhaften drei bis vier Millimeter großen Stellen zeigen nach einiger Zeit eine gelbe Vertiefung und sind hochrot umsäumt. In diesem Stadium sind sie schmerzhaft und belastend.

Etwas 10 Prozent der deutschen Bevölkerung leider an dieser immer wiederkehrenden Erkrankung, die medizinisch auch als orale Aphthosis bezeichnet wird. Neben der Karies sind Aphthen die am häufigsten auftretenden Infektionen der Mundhöhle. Die Ursachen für diese krankhafte Erscheinung auf den Schleimhäuten sind noch nicht vollständig medizinisch abgeklärt. Doch werden familiäre Faktoren, ein geschwächtes Immunsystem, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Vitamin- und Mineralstoffdefizite im Kindesalter in die engere Wahl gezogen.

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Sind Mundduschen für die Gesundheit von Zahnfleisch und Mundschleimhaut zu empfehlen?

Ja, aber Mundduschen alleine reichen oft nicht aus. Eine ausschließliche Pflege des Mundraumes mit der Munddusche ist zu wenig.

Als ergänzende Maßnahmen ist sie aber zu empfehlen, vor allem, wenn Sie häufig unter entzündlichen Prozessen (Zahnfleischentzündung, …) im Mundraum leiden. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihre Mundschleimhaut nicht zu sehr mit der Düse verletzten. Auch sollte die Munddusche nicht zu stark sein.

Vorteile einer Munddusche sind vor allem bei engen Zahnständen zu sehen, denn mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen (Zahnraumbüsten) ist hier eine Reinigung der Zwischenräume schwierig.

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Was ist für eine gesunde Mundschleimhaut wichtig?

Der wichtigste Punkt zuerst: Rauchen Sie nicht! Achten Sie auf Ihren Zuckerkonsum, denn Zucker bildet ungünstige Säuren im Mundraum und fördert Karies.

Nehmen Sie alkoholische Getränke nur moderat zu sich. Auch scharfe Speisen können die Mundschleimhaut reizen und somit ihre Regenerationsfähigkeit einschränken. Ernähren Sie sich vitaminreich mit frischen Lebensmitteln. Doch bedenken Sie, dass auch manches Obst Säuren enthält, die die Schleimhaut im Mundraum angreifen.

Besonders für das Zahnfleisch ist es ideal, wenn Sie nach dem Verzehr von säurehaltigem Obst oder Fruchsäften den Mund möglichst gleich mit Wasser ausspülen und mit dem eventuell geplanten Zähneputzen etwa 15 Minuten warten.

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Stimmt es, dass der Mund immer voller Bakterien ist?

Ja, das stimmt zu 100%. Im Mund befinden sich normalerweise bis zu 700 unterschiedliche Arten von Bakterien, die sogar wichtig für die Mundgesundheit sind. Damit der Mundraum gesund bleibt, muss das Verhältnis der Bakterienarten ausgewogen sein. Überwiegen die schädlichen Bakterien, kommt es schnell zu Mundschleimhautentzündungen und/oder Zahnfleischerkrankungen. Oft entsteht das Ungleichgewicht durch eine ungesunde Lebensweise und der damit einhergehenden Abwehrschwäche des Körpers.

Tipp:

Ein guter Tipp sind regelmäßige Mundspühlungen zur stärkung der Mundschleimhaut mit einer pflanzlichen Lösung, wie z.B. Kamille.

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So beugen Sie Zahnfleischentzündungen vor

In einer absolut gesunden Mundhöhle tummeln sich immer noch weit mehr als 700 unterschiedliche Arten von Bakterien. Die meisten von ihnen sind aber absolut harmlos. Zahnfleischentzündungen, in der Fachsprache als Gingivitis, und Parodontitis entstehen, wenn durch unzureichende Zahnreinigung und Pflege die Menge an Bakterien im Mundraum zunimmt. Durch eine richtige und gründliche Mundraumhygiene können Sie jedoch sehr gut vorbeugen.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die wesentlichen Punkte einer guten Mundraumhygiene vor.

5 Tipps zur Vorbeugung einer Zahnfleischentzündung:

  1. Putzen Sie täglich mindestens zwei mal die Zähne mit Zahnpasta; besser ist drei mal. Wenn Sie Zähne putzen, dann sollten Sie dies mindestens 2 Minuten lang machen. Drei Minuten wären aber noch besser.
  2. Reinigen Sie jeden einzelnen Ihrer Zähne mit kreisenden Bewegungen von links nach rechts. „Schrubben“ Sie nicht nur in horizontaler Richtung hin und her.
  3. Drücken Sie ihre Zahnbürste auch nicht zu fest an den Zahn; bzw. das Zahnfleisch. Der Druck sollte nicht mehr als 150 Gramm sein; testen Sie Ihren persönlichen Druck vielleicht auch mal mit einer Briefwaage. Wenn Sie die Zahnbürste mit nur drei Fingern führen, dann stimmt der Druck; denn so bekommen Sie nicht mehr Druck aufgebracht.
  4. Zusätzlich zur Reinigung mit der Zahnbürste sollten Sie einmal täglich, am Besten Abends, auch mit Zahnseide oder Interdentalbürsten, die Zahnzwischenräume reinigen. Mit der normalen Zahnbürste kommen Sie in diese Bereiche sonst nicht ran.
  5. Verwenden Sie ergänzend zur manuellen Reinigung noch medizinische Mundspühllösungen. Diese hemmen das Wachstum der entzündungsfördernden Bakterien.

Und zu guter letzt: 

Gehen Sie auf jeden Fall auch mindestens zweimal im Jahr zum Zahnarzt. Darüber hinaus ist zu empfehlen, dass Sie alle drei bis sechs Monate noch eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. So steht Ihnen dann eine guten und sauberen Mundhygiene nichts mehr im Wege. Und eine Zahnfleischentzündung sollten Sie dann nicht bekommen.

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