Was sind Aphthen und warum entstehen sie?

Aphten was tun

Aphthen werden auch Mundschwämmchen genannt. Medizinisch werden sie als orale Aphthosis bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Mundkrankheit, bei der etwa 3 bis 4 mm große, blasenartige Entzündungen auftreten. Sie sind als gelbe oder weiße Flecke mit dunkelrotem Hof erkennbar. Aphten treten vorwiegend an Zunge, Gaumen und Zahnfleisch auf. Sie sind schmerzhaft und unangenehm. Besonders bei Kindern erscheinen sie häufig. 

Als immer wieder kehrende Erkrankung sind Aphten in Deutschland bei vielen Menschen verbreitet. Die Ursache liegt im Befall mit Bakterien. Bei der Bekämpfung ist auf besonders gute Mundhygiene zu achten.

In alten Büchern mit Hausmitteln finden sich folgende Empfehlungen. Bitte beachten Sie, dass die Medizin inzwischen fortgeschritten ist. Daher sind die Rezepte hier nicht zur Nachahmung gedacht, sondern zur allgemeinen Information. Wie eine Behandlung heutzutage aussehen kann, können Sie hier nachlesen.

Hier die Empfehlungen aus einem alten Hausmittelbuch. Sie klingen auch heute noch recht einleuchtend. Die meisten sind vor allem für Kinder gedacht. Zur Anwendung wird jeweils gesagt, dass man die entzündeten Stellen im Mund mit der jeweiligen Mischung betupfen soll, wofür man heute die praktischen Wattestäbchen hat. Oder man spült oder gurgelt mehrmals am Tag mit der Mischung.

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    Auswaschen des Mundes mit verdünnter Arnikalösung
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    Bestreichen oder Betupfen mit Maulbeersirup
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    Betupfen mit einer Mischung aus Hauswurzsaft und Sahne
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    häufiges Ausspülen mit Salbeitee, dem etwas Honig und Weinessig beigemischt werden kann
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    Gurgeln und Ausspülen mit einem Aufguss aus 20 g getrockneten Salbeiblättern in 1/4 Liter Wasser unter Zusatz von 10 doppeltkohlensaurem Natron
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    Betupfen mit einer Lösung aus 12 Borax, 14 l Wasser und 20 g Honig
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    Betupfen mit einer Mischung aus 5 g Borax und 30 g Glyzerin
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    mehrfaches Gurgeln mit je einem Esslöffel voll von einer Mischung aus 1 g Tannin, 15 g Glyzerin und 1/4 l Wasser


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U. Kress


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